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ARTIKEL: DIE WEBSITES DER ZUKUNFT
Schließlich wollte jedes respektable Unternehmen plötzlich
ein Portal sein ("Unser Ziel ist es, das Yahoo! für Schuhsohlen
zu werden!"), und der Aufbau einer Community war das Ziel jeder zweiten
Website. Dabei stellten sich die wenigsten die Frage, wo die Community
denn überhaupt herkommen sollte. Oder was das eigentlich genau ist.
Auch "e-Commerce" war das Schlagwort der Stunde.
Nur beschränkte es sich meistens auf einen Shop im Web, eine Art
Katalog mit Bestellformular. Der Betreiber war stolz, die Agentur fürstlich
bezahlt, nur die Kunden blieben aus. Die anfängliche Euphorie wurde
durch eine anhaltende Ernüchterung ersetzt, und man erkannte: Ungeplanter
Aktionismus ist kein Ersatz für eine durchdachte Strategie.
Die Folge waren (und sind) frustrierte Besucher, die nicht
bekommen wonach sie suchen; enttäuschte Auftraggeber, deren Erwartungen
nicht erfüllt werden - und brachliegende Potentiale eines unglaublich
mächtigen Mediums
Das Internet - Heute
Inzwischen trennt sich Spreu vom Weizen. Viele Luftblasen sind geplatzt,
und die meisten Studenten-Gruppen, die um den Preis einer Pizza
eine Homepage aus dem Boden stampften, haben sich mittlerweile
aufgelöst. Die "old
economy", gestern noch Schimpfwort, ist wieder salonfähig geworden;
Und altmodisches Gewinnstreben erlebt eine Rennaissance.
Viele Unternehmen überdenken ihre Internet-Strategie
oder entdecken, dass sie so etwas brauchen. Web-Projekte sind damit nicht
mehr Aufgabe der EDV-Abteilung, auch nicht nur der Marketing-Abteilung,
sondern werden von bereichsübergreifenden Stabsstellen mit weitreichenden
Befugnissen durchgeführt.
Doch nicht nur Web-Agenturen unterliegen der natürlich Auslese,
auch bei den Unternehmen entwickeln sich zwei Gruppen:
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Artikel: Websites der Zukunft |
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