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ARTIKEL: ONLINE KOMMUNIKATION IM ZEITALTER DER NEUEN MEDIENIm Internet gibt es (kostenlose) Programme wie den WebWasher, der jede Form von Werbung (Banner, Interstitials, Pop-ups, u.v.m.) auf Wunsch des Surfers unterdrücken kann. Oder Proximotron, das sogar in der Lage ist, ganze Webseiten "on the fly" (also während sie betrachtet werden) umzuschreiben - wenn der Konsument bestimmt, dass er kein Flash und kein Javascript möchte, dann sieht er Ihre Website ohne Flash und Javascript (Da geht Ihr schönes Flash-Intro gerade den Bach runter). Konsumenten werden zu einem wichtigen Macht-Faktor.Mundpropaganda erlebt einen ungeahnten Höhenflug: Auf Websites wie www.dooyoo.de können Konsumenten ihre persönliche Meinung zu sämtlichen Produkten kundtun - von begeistertem Lob bis zu vernichtender Kritik. Wenn Sie jetzt vielleicht glauben, nur High-Involvement-Produkte wie Hi-Fi-Anlagen oder Autos würden solche Reaktionen bekommen, hier ein Vorschlag: Suchen Sie auf Dooyoo einmal, wie viele Meinungen es zu Iglo Fischstäbchen oder Granini Fruchtsäften gibt (Tipp: Es sind Hunderte).
Die Kommunikation ist nicht mehr im direkten Einflussbereich des Unternehmens.Weder Unternehmen noch ihre Agenturen besitzen bzw. kontrollieren Marken oder Kommunikation. Das tun heute die Konsumenten. Zwei Beispiele: Es gibt auf Yahoo Dutzende verschiedene Newsgroups für
Barbie-Puppen; Und es gibt www.theforce.net, eine inoffizielle (!) Fansite
zu der Star-Wars-Manie, die mit 50.000 täglichen Besuchern und über
9.000 Seiten wesentlich größer (und oft auch aktueller!)
als die offizielle Site von Lucas-Films ist.
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