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ARTIKEL: STRATEGISCHES INTERNET MARKETING
Vorbei sind die gemütlichen Zeiten. Viele Luftblasen sind geplatzt
und die Old Economy, gestern noch Schimpfwort, ist wieder salonfähig
geworden. Sowohl Möglichkeiten als auch Anforderungen an Marketing
verändern sich in atemberaubendem Tempo. Artikelskraft, Innovationsdenken,
Risikobereitschaft und ständige Weiterentwicklung werden zu den
wichtigsten Faktoren zählen, will man langfristig erfolgreich sein.
Die Strategien dafür wollen gut überlegt sein.
1. Die schlechte Nachricht: Die Situation ist trist
Die interaktiven
Medien, allen voran das Internet, stecken nach wie vor in den Kinderschuhen.
Viele Unternehmen haben die Möglichkeiten
der "neuen" Medien zwar entdeckt - ohne allerdings ein
grundlegendes Verständnis dafür zu entwickeln. So werden
nach wie vor oftmals lediglich bestehende Inhalte eins zu eins auf
die Website gestellt, der Begriff "Brochureware" hat noch
immer traurige Gültigkeit. Keine Interaktivität, deplatzierter
Technikeinsatz, unlogische Benutzerführung, wenig Personalisierung,
keine Dynamik - die einzigartigen Möglichkeiten des Mediums
bleiben vielfach ungenützt. Aus einem marketingstrategischen
Blickwinkel hat das verschiedene Gründe:
Blinder Aktionismus statt durchdachter Strategie
Kein Medium - auch nicht
das Internet - ist ein Ziel an sich, sondern viel mehr ein Mittel, um
(kommunikative) Ziele zu erreichen. Damit sind die Ziele - Was soll
eigentlich erreicht werden? - für
jedes Projekt von entscheidender Bedeutung, bilden sie doch die Grundlage
für alle weiteren Schritte: Denn wenn man nicht genau weiß,
wo man hin will, führt kein Weg zum Ziel. Deshalb sollte man
sich nicht vorschnell für ein paar hübsche bunte Bilder
(also Screendesign) entscheiden. Das Medium und die Maßnahmen
sollten von der Strategie abhängig sein - nicht umgekehrt. Das
sollten sich insbesondere Markenwebsites auf die Fahnen schreiben
(wenn Sie sich etwa www.cornettosoft.at angesehen haben, wissen Sie,
was gemeint ist).
Fehlendes Verständnis für die neuen Medien
Auch das Internet ist keine eierlegende Wollmilchsau, sondern hat seine
spezifischen Vor- und Nachteile. Doch nach wie vor werden Interaktivität,
Dynamik, Personalisierung, globale Reichweite, Nichtlinearität
und andere Eigenheiten sträflich missachtet. Die Unterschiedlichkeit
und Vielfältigkeit der einzubindenden Medien, der Herstellungstools,
Datenformate und technischen Voraussetzungen werden oftmals ebenso
massiv unterschätzt.

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Artikel: Strategisches Internet-Marketing |
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