 |
ARTIKEL: STRATEGISCHES INTERNET MARKETING
Konsumenten verfügen über mehr Information
als jemals zuvor
Dass Omo weißer als weiß wäscht, glaubt inzwischen
nicht einmal mehr die Liesl auf der Alm. Schon gar nicht, seitdem virtuelle
Mundpropaganda einen ungeahnten Höhenflug erlebt: Auf Websites
wie www.dooyoo.de können Konsumenten ihre persönliche Meinung
zu sämtlichen Produkten kund tun - von begeistertem Lob bis zu
vernichtender Kritik. Wenn Sie jetzt vielleicht glauben, nur High-Involvement-Produkte
wie Hi-Fi-Anlagen oder Autos würden solche Reaktionen bekommen,
hier ein Vorschlag: Suchen Sie auf Dooyoo einmal, wie viele Meinungen
es zu Iglo Fischstäbchen oder Granini Fruchtsäften gibt (Hint:
Es sind Hunderte).
 |
Bild 2: dooyoo.de: Konsumenten können Feedback geben - und tun das
auch. |
Die Marke ist nicht mehr im direkten Einflussbereich des Brandmanagers
Früher war der Brandmanager der ungekrönte König über
seine Marke. Er bestimmte, wie die Kommunikation aussah, er konnte die
Marke "bauen". Doch das ist vorbei. Denn heute bauen sich
die Konsumenten ihre Marken selber, und der Einflussbereich des Brandmanagers
wird massiv beschnitten.
Ein Beispiel: Eine der spektakulärsten
Werbekampagnen ist die amerikanische "Got
milk?"-Kampagne, die eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten
(von Pete Sampras bis zu Naomi Campell) mit einem Milchschnurrbart zeigte.
Eine großartige Kampagne. Bis Konsumenten mit www.milksucks.com und
der Bannerkampagne einer übergreifenden Anti-Milch-Liga konfrontiert
wurden, die als Gegenpol zur Got-Milk-Kampagne ein weinendes Baby mit
Milchschnurrbart zeigte, übertitelt mit der Frage: "Got sick
kids?
 |
 |
 




 |
Artikel: Strategisches Internet-Marketing |
 |
       |
| |
   |
|