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ARTIKEL: STRATEGISCHES INTERNET MARKETINGZwei weitere Beispiele: Es gibt auf Yahoo mehr als 140 verschiedene Newsgroups für Barbie-Puppen; Und es gibt www.theforce.net, eine inoffizielle (!) Fansite zu der Star-Wars-Manie, die mit 50.000 täglichen Besuchern und über 9.000 Seiten wesentlich größer (und oft auch aktueller!) als die offizielle Site von Lucas-Films ist. Kein Wunder, wird sie doch von 250 Star-Wars-Fans auf der ganzen Welt laufend mit News und Inhalten gefüttert - kaum eine Firma kann da mithalten. Auf diesen Seiten werden Marken (auch) gebildet, ob das den Brandmanagern nun gefällt oder nicht. Es wird Zeit, sich darauf einzustellen.
3. Die gute Nachricht: Es gibt geniale neue Möglichkeiten!Neben all den Nachteilen und Gefahren haben die "neuen" Medien einen riesigen Vorteil: Sie bieten ungeahnte neue, spannende Möglichkeiten für Marketing - insbesondere wenn es darum geht, innovative Wege zu finden, um einen Mehrwert für seine Zielgruppe zu schaffen und einen Dialog aufzubauen. Ein Beispiel: Der niederländische Optiker www.HansAnders.nl bietet seinen Kunden die Möglichkeit, ein Foto einzusenden; Das wird digital eingelesen und der Kunde kann dann auf der Website die verschiedensten Brillenmodelle auf seinem Gesicht ausprobieren. So bietet Hans Anders einen attraktiven Mehrwert und einen guten Grund, um die Site zu besuchen - und eventuell eine ansprechende Brille auch gleich zu kaufen. Fazit: Am Ende des Tages geht es darum, Kaufbereitschaft und Loyalität
zu erhöhen. (Wussten Sie beispielsweise, dass Amazon.com eine Return-Rate
von nicht weniger als 76 Prozent hat?) Gerade für Marketing und
Kommunikation bietet das Internet ungemein mächtige Möglichkeiten,
wenn Marketingmanager mehr "Vitamin C" vorweisen: Creativity
und Courage. |
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