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9) Gibt es eine (Media-) Strategie, um Besucher zu Ihrem Internet-Auftritt zu bekommen?

Der beste Internet-Auftritt und die genialste Site sind wertlos, wenn niemand davon erfährt. Mit Hilfe einer Media-Strategie und cleverem Site-Marketing muss erreicht werden, dass die Zielgruppe erstens von der Website erfährt und zweitens genügend Gründe geliefert bekommt, um die Site auch tatsächlich zu besuchen.

Die Media-Strategie sollte sich dabei keineswegs auf "Werbung im Internet" beschränken. Es gilt, den Konsumenten über mehrere Kanäle zu verschiedenen Zeiten in unterschiedlichen Situationen zu erreichen - und so die Botschaft nachhaltig zu kommunizieren. So können sich die verschiedenen Medien ergänzen, anstatt sich zu bekämpfen.

Ob Sie nur die Adresse Ihrer Website auf die Produkt-Verpackungen drucken oder eine ganze Marketing-Kampagne für den Launch Ihrer Site starten - der rote Teppich will gelegt sein.
Renault konnte beispielsweise die Zugriffe auf seine Website dramatisch steigern, indem Print-Anzeigen geschalten wurden, auf denen nur ein Motorblock mit der URL zu sehen war.

Eine sehr interessante Variante des Site-Marketings ist das sogenannte "viral Marketing". Darunter versteht man eine Art "Schneeball-Effekt": Man probiert eine Kampagne zu entwickeln, damit die Besucher einer Site selber für die Site Werbung machen: Einer sagt es dem anderen, und der sagt es wiederum an drei weitere Freunde weiter, usw. In früheren Tagen hätte man so etwas Mundpropaganda genannt; Heute macht es das Internet möglich, dass sich Informationen wie ein Lauffeuer in kürzester Zeit verbreiten. Millionen von Menschen werden erreicht, ohne klassische Werbekampagnen, PR oder Werbe-Banner.

Tipp: Ein ausgezeichnetes Buch zum Thema ist "Unleashing the Ideavirus" von Seth Godin, das kostenlos (!) auf dessen Website herunterzuladen ist!

 

Bild 15: PayPal

Ein spektakuläres Beispiel für erfolgreiches Viral-Marketing ist der Online-Zahlungsdienst PayPal: Über PayPal können Sie an jede e-Mail Adresse in den USA und neuerdings auch in vielen europäischen Ländern Geld per e-Mail versenden. Der Empfänger bekommt die erfreuliche Nachricht "You’ve got cash!" und muss sich bei PayPal anmelden, will er in den Genuss der Überweisung kommen. Auch wenn er vorher noch nie von dem Service gehört hatte, wird er sich zweifellos für PayPal interessieren, ohne dass PayPal dafür auch nur einen Dollar an Marketing-Kosten investieren musste. Auf diese Weise generierte PayPal innerhalb von knapp einem Jahr mehr als 6 Millionen Kunden!

Tipp: Mehr zu diesem wirklich interessanten Thema finden Sie in einem eigenen Artikel auf unserer Website.

 


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